IMPERIAL CITY

Diese Serie zeigt unsere Landeshauptstadt auf eine spezielle Art - manche Kenner des Regierungsviertels sagen, dass sie es noch nie so erlebt haben. Die Aufgabe der Fotografie ist es, Dinge sichtbar zu machen und so scheint die Serie gelungen zu sein...


Das Regierungsviertel St. Pölten wurde 1996 eröffnet und ist seither Arbeitsplatz, Ausflugsort, inspirierend moderner oder auch kalt und abweisend wirkender Ort. Bei einem großen Teil der Besucher findet die moderne Architektur eher wenig Anklang - das finde ich als Fotograf sehr schade.

Die Fotoserie IMPERIAL CITY nähert sich dem Thema anders eine klassische Architektur-Studie. Sie beschäftigt sich mit den Emotionen, die dieser spezielle Ort auslöst und gießt sie in Bilder - ein individueller Eindruck des Fotografen. Die Gebäude werden aus ihren drei Dimensionen auf zwei Dimensionen reduziert und wirken flächig, plastisch, imposant, bedrohlich oder ästhetisch. Teilweise werden Menschen in dieser Kulisse gezeigt, bleiben aber stets Statisten, die Formen wirken für sich.

Als Stilmittel dient körniger Schwarzweiß-Film mit harten Kontrasten. Die analoge Technik trägt zur Bildaussage bei.

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